Computertomografie – CT

Computertomografie - CT

Computertomographie (CT) ist ein Röntgenschichtverfahren. Mittels eines kreisenden Systems aus Röntgenröhre und Detektor können ganze Körperpartien innerhalb von Sekunden in Schnittbildern erfasst werden.

Die Computertomographie ist heute eines der wichtigsten Schnittbildverfahren und insbesondere in der Notfallmedizin unverzichtbar. Mit der neuen auf den individuellen Patienten angepassten digitalen Untersuchungsplanung unserer modernen CT-Geräte wird eine Strahlendosiseinsparung von bis zu 60% bei gleichzeitig gesteigerter Bildqualität hinsichtlich Kontrast und Bildschärfe erreicht.

Seit Oktober 2015 bietet Ihnen das Radiologische Zentrum Wiesloch ein CT-Gerät der neuesten Generation. In der Radiologie am Bahnhof Sinsheim steht Ihnen diese CT-Technologie ab Januar 2017 zur Verfügung.

Leistungsspektrum in der Computertomografie

  • Virtuelle Koloskopie (Darmspiegelung ohne Eingriff in den Körper)
  • Lunge
  • Bauchraum (Abdomen)
  • Kopf (insbesondere bei der Suche nach Blutungen und Verletzungen)
  • nicht-invasive Darstellung der Blutgefäße (Angiographie)
  • Skelettsystem

Weniger Strahlung
Unsere Computertomographie-Geräte denken mit. So können wir die eingesetzte Röntgenstrahlung nicht nur an die jeweilige Untersuchung anpassen, sondern auch an das Gewicht unserer Patienten. Für jede Aufnahme wird nur gerade so viel Strahlung freigegeben, wie für ein optimales Bildergebnis nötig ist. So erreichen wir die bestmöglichen Bilder mit der geringst möglichen Strahlendosis.

Was Sie Wissen sollten

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Während der Untersuchung liegen die Patienten meist in Rückenlage auf einer schmalen Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Gerätes hineinbewegt. Diese ist mit ca. 70 cm relativ weit und das Gerät eher ein Ring als eine „Röhre“, weshalb Sie sich nicht eingeengt fühlen und keine Platzangst haben müssen. Während der Untersuchung können Sie über eine Wechselsprechanlage jederzeit mit dem Arzt bzw. der Röntgenassistentin sprechen.

Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei und dauert je nach Aufwand 2 bis 10 Minuten. Sie sollten während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen. Möglicherweise wird Ihnen eine automatische Stimme genaue Anweisungen für die Atmung geben. Bitte halten Sie sich daran, denn bei jeder Atmung können sich inneren Organe anders darstellen.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Untersuchungen des Kopfes (Schädel und Gehirn) sowie der Bandscheiben und Skelettanteile bedürfen keiner besonderen Vorbereitung. Etwa 2 Stunden vor der Untersuchung des Bauches und Beckens wird ca. 1 Liter Kontrastmittel zum Trinken gereicht um den Magen-Darm-Trakt bildlich abgrenzen zu können. Diese Art des Kontrastmittels ist nicht jodhaltig, sondern besteht aus einer Zellulose-Wassermischung. Sie müssen in der Regel nicht nüchtern kommen, eine leichte Kost ist sogar empfehlenswert.

Kontrastmittel im CT

Bei vielen CT-Untersuchungen ist die Gabe von Kontrastmitteln nötig. Kontrastmittel dienen dazu, Blutgefäße, stark durchblutete Tumoren oder Entzündungen besser darzustellen. Sie werden in die Armvene gespritzt und erzeugen besser beurteilbare Bilder. In der Regel sind alle Kontrastmittel gut verträglich und werden nach kurzer Zeit wieder über die Nieren ausgeschieden. Wenige Menschen reagieren auf jodhaltige Kontrastmittel allergisch. Daher müssen Sie vor Kontrastmittel- Untersuchungen einen Fragebogen ausfüllen, um mögliche Probleme noch vor der Untersuchung erkennen zu können.

Einen vorbereitenden Fragenbogen für Untersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln finden Sie als Download rechts oben.