Brustdiagnostik

Brustdiagnostik

Ziel unseres mammadiagnostischen Zentrums ist eine optimale Brustdiagnostik mit dem vollständigen Spektrum nicht invasiver bildgebender Verfahren. Hierzu gehören:

  • die hochauflösende Mamma-Sonographie
  • die digitale Mammographie
  • die Kernspin-Mammographie

In enger Zusammenarbeit mit unseren zuweisenden Ärzten ist es unser Ziel zügige Therapieempfehlungen zu ermöglichen.

Verfahren innerhalb der Brustdiagnostik

Digitale Mammographie
Die Mammographie ist die spezielle Röntgenuntersuchung der Brust welche in digitaler Form eine überragende Auflösung mit einer gleichzeitig deutlich reduzierten Strahlenbelastung verbindet. Ziel ist die Früherkennung von Brustkrebs, da die Aussicht auf Heilung im Frühstadium ausgesprochen gut ist. Speziell noch nicht tastbare Tumoren können durch eine Mammographie erkannt werden.

Kernspin-Mammographie
Die Kernspin-Mammographie (MR-Mammographie) ist eine auf die Brust spezialisierte MR-Untersuchung mit hoher Weichteilauflösung und sehr guter Differenzierung zwischen gut- und bösartigen Veränderungen. Sie ist ein zentraler, strahlungsfreier Bestandteil der modernen Mamma-Diagnostik.

Hochauflösende Mamma-Sonographie
Die hochauflösende Mamma-Sonographie ermöglicht die eindeutige Erfassung zystischer Veränderungen und gibt Hinweise zur Differenzierung zwischen gut- und bösartigen soliden Prozessen des Brustgewebes. Sie eignet sich außerdem besonders zur Untersuchung drüsenreichen Brustgewebes.

In welchen Fällen ist eine abklärende Mammographie erforderlich?

  • bei einem Knoten oder einer Verhärtung
  • bei ungewöhnlichen Schmerzen oder Hautveränderungen
  • Ausfluss aus der Brustwarze
  • Lymphknoten in der Achselhöhle
  • Kontrolluntersuchungen nach Brustkrebs
  • bei starker familiärer Belastung

Gesunde Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden im Rahmen des bundesweiten Mammographie-Screenings alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. In diesem Alter ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, relativ hoch.

Was Sie Wissen sollten

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Bei der Mammographie steht die Patientin vor dem Untersuchungsgerät. Die Medizinisch-Technische Röntgen-Assistentin (MTRA) bespricht mit Ihnen den Ablauf. Sie können so das Ausmaß des Druckes auf die Brust selbst mitbestimmen. Mit einer Plexiglasplatte wird die Brust dann vorsichtig zusammengedrückt. Bevor der Druck zu stark wird, stoppt das Gerät und die Aufnahme wird ausgelöst. Sofort anschließend lässt der Druck automatisch nach.

Wichtig zu wissen ist, dass die Kompression für eine gute Bildqualität wichtig ist. Die Strahlendosis bei einer komprimierten Brust ist deutlich geringer.

Es werden zwei Aufnahmen angefertigt: Eine von oben nach unten sowie eine schräg-seitliche Aufnahme. Danach werden die Aufnahmen nachverarbeitet und an die Befundungsstation übertragen. Das dauert wenige Minuten. Der Arzt bespricht dann das Ergebnis mit der Patientin. Falls erforderlich, werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst, z.B. eine Mammasonographie.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Die Mammographie sollte in der ersten Hälfte des Zyklus, etwa 1 Woche nach der Regelblutung, durchgeführt werden. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, sodass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist.

Bitte keine Cremes und Puder verwenden!

Falls in der Vergangenheit schon eine Mammographie bei einem anderen Arzt durchgeführt wurde, sollten die Voraufnahmen mitgebracht werden. Da es sich bei der Mammographie um eine Röntgenaufnahme handelt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein.