Lungenperfusions­szintigraphie

Lungenperfusionsszintigraphie

Lungenszintigraphie ist ein nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren und ermöglicht die Darstellung der Durchblutungs- und Belüftungsverhältnisse der Lunge.

Sie erlaubt die nicht-invasive, quantitative Erfassung der regionalen Lungendurchblutung und wird vor allem beim Verdacht auf das Vorliegen eines Gefäßverschlusses der Lunge (Lungenembolie) angewandt.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

In unserem Labor wird das Radionuklid (Techneticum 99m) an sehr kleine Trägersubstanz gebunden und Ihnen venös appliziert. Diese Substanz reichert sich in den sehr kleinen Gefäßen der Lunge an, sodass eine Darstellung der Lungendurchblutung möglich ist.

Die von dem Radionuklid ausgesandte radioaktive Strahlung wird mittels einer Doppelkopfgammakamera aufgenommen, die diese Strahlung in elektrische Impulse umwandelt und daraus ein 3-dimensionales Bild erzeugt (Szintigramm). Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 20 Minuten.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Für den Patienten sind keine weiteren Vorbereitungen erforderlich.

Bei einer Schwangerschaft und bei einer sehr schweren pulmonalen Hypertonie kann diese Untersuchung nicht durchgeführt werden. Stillende Frauen müssen nach der Untersuchung eine eintägige Stillpause einlegen.